| Begriff |
Bedeutung |
| Allgemeines |
H |
Hund |
HF |
Hundeführer |
Tr |
Suche in den Trümmern |
Fl |
Suche in der Fläche |
EH |
Erste Hilfe – Erstversorgung von Verletzten |
Bestätigen |
Den H für das, was er gerade richtig macht, sofort durch Spiel, Futter, Clicker oder Lob positiv zu bestätigen |
Körperfern bestätigen |
Anfangs den Ball werfen, danach zotteln und H gewinnen lassen. Leckerlis oder Futter mit ausgestrecktem Arm geben. Der H darf den Helfer nicht belästigen |
H gewinnen lassen |
H beim Spielen das Mo überlassen, wenn er kontert, sodass er denkt, er sei der "Größte" |
Kontern |
H möchte Mo unbedingt haben und zerrt am Mo. Je nach Alter und Triebstärke des H ist das Kontern verschieden stark ausgeprägt. Bei Welpen muss man schon dem kleinsten "Haben wollen" nachgeben, um den Trieb auf das Mo zu steigern. |
Geistiger Zügel |
Die Hand dem H entgegen strecken, sodass er nicht mehr belästigen kann |
| Unterordnung / Gehorsam |
UO lt. PO |
Unterordnung laut Prüfungsordnung |
Gst |
Grundstellung – H sitzt links neben dem HF |
Mo |
Motivationsobjekt, Spielzeug verschiedener Art oder Leckerli |
| Anzeigen |
Versteckperson / Vp |
Die zu suchende Person |
Trieb machen |
Verbal: laut Juchzen oder Johlen, Körperlich: hopsend oder laufend auf sich aufmerksam machen |
Verbellen |
Der H hat die Vp gefunden und bellt sie an, ohne zu bedrängen. Die Vp bestätigt den H im Bellen, nie in einer Bellpause. |
Bringseln |
Der H hat die Vp gefunden, nimmt sein Bringsel, das am Halsband hängt, selbstständig in den Fang und bringt es dem HF, der dann das Bringsel abnimmt und gemeinsam mit dem H zur Vp geht |
Rückverweisen oder Refind |
Der H hat die Vp gefunden, nimmt kurzen Kontakt auf (evtl. Schnüffeln an Vp), kehrt zum HF zurück und zeigt durch Bellen o.ä., dass er gefunden hat. H und HF gehen dann gemeinsam zur Vp. |
| Suche |
Grundlinie / GL |
hier beginnt die Suche, gibt die Breite des Suchgebiets an, wenn möglich gegen den Wind oder Wind von einer Seite beginnen |
Seitenlinie / SL |
linke und rechte Seitenbegrenzung, wenn möglich eine dem Gelände angepasste Linie, z.B. Waldgrenze, Weg, Bach, Bahngleis o.ä. |
Mittellinie / ML |
der Weg des HF, der je nach Windrichtung nicht unbedingt in der Mitte des Suchgebietes liegen muss |
Suchgebiet: Breite etwa zwischen 50 und 100 m |
das Gelände, das abgesucht werden soll:

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Prinzip 1 |
Der H kommt zur Vp, verbellt, wird ausgiebig bestätigt, an der Kenndecke gehalten, wenn mit Spielzeug bestätigt wurde, wird dieses abgenommen (Tausch mit Leckerli) und weggesteckt. Die Vp ruft fertig, der HF ruft den H und schickt ihn zum Suchen weiter. Der HF bleibt auf seiner ML. |
Prinzip |
Der H kommt zur Vp, verbellt, wird ausgiebig bestätigt (Nach Absprache mit dem Ausbilder oder HF) Der HF kommt zur Vp, leint den noch spielenden oder fressenden H an, übergibt ihn der Vp, die den H an der Kenndecke festhält, während der HF wieder zu seiner ML zurückkehrt, den H ruft und zur Suche weiterschickt. |
Helfer im Einsatz |
wichtige Person, um den HF im Einsatz zu unterstützen: beim Beobachten des H, bei der Orientierung im Gelände, beim Funken, beim Achtgeben auf Gefahren u.v.m. |
Randläufer |
geht in Sichtweite des HF am Rand des Suchgebietes (ein Weg, ein Bahngleis, ein Bach o.ä.), um somit eine effektive Orientierung zu ermöglichen. |
Marschzahl / MZ |
dient der Orientierung und wird in Grad vom Kompass abgelesen oder man bekommt sie vorgegeben |
Den Wind prüfen |
Mit Hilfe von Puder, Rauch oder einem leichten Band die Windrichtung prüfen |
Mit dem Wind |
Man läuft mit dem Wind und der H muss bis hinter die Vp, um von ihr Witterung zu bekommen. |
Gegen den Wind |
Bevorzugte Suchrichtung. Man geht gegen den Wind und so wird dem H wird die Witterung zugetragen. |