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3.1 Welche Umweltsituationen sollte ein Welpe kennen?
möglichst viele
keine, er ist noch zu klein
so wenig wie möglich, damit er wesensfester wird
wie man gerade Zeit hat
3.2 Ab welchem Alter sollte eine Welpenspielgruppe besucht werden?
das Alter spielt keine Rolle
nach vier Monaten
frühestens nach der ersten Pubertätsphase
In der 9.-10 Lebenswoche
3.3 Wie erzieht man Welpen bei Untugenden?
man schüttelt seinen Nacken kräftig durch, bis er winselt
man passt gut auf, beschäftigt sich viel mit ihm und lobt ihn, wenn er das macht, was man von ihm möchte
man führt einen Schnauzengriff aus und wendet sich ab
man tadelt ihn und sperrt ihn in die Hundebox
3.4 Zeigt ein vom Züchter gut sozialisierter Welpe automatisch feste Personen- bindung?
Nein, er freut sich über jeden Menschen.
Ja, Hunde sind treu.
Ja, er hat einen festen Beschützerinstinkt.
Hunde sind automatisch an bestimmte Personen gebunden.
3.5 Lernt ein Welpe besser über positive Verstärkung oder über Strafe?
über beide Möglichkeiten, wobei Strafe überwiegt
das ist egal, solange der Welpe das tut, was man von ihm will
über positive Verstärkung
über Strafe
3.6 Wie sollte man seinen Hund nicht bestrafen?
Man wendet sich von dem Hund ab und entfernt sich
Man stellt die Kommunikation mit dem Hund vollständig ein
duech ein klares "NEIN"
durch Herunterdrücken (Alphawurf)
3.7 Wie lernt ein Hund, sicher mit Kindern umzugehen?
durch umfangreiche Sozialisierung in der Welpenzeit
man hat keine Kinder, deshalb braucht er keinen Kontakt zu Kindern
bei Interesse trifft man sich mit Kindern und diese testen die Reiz- schwelle des Welpen aus
Mit Hilfe eines „Stromimpulsgerätes“, mit Fernbedienung
3.8 Wie lange hat man Zeit, um einen Hund für eine erwünschte Handlung zu bestätigen?
maximal 2 Minuten
maximal 2 Sekunden
erwünschte Handlungen sind für mich selbstverständlich
maximal 10 Minuten
3.9 Sie gehen mit ihrem angeleinten Hund spazieren. Welche Richtung sollte man einschlagen?
man folgt seinem Hund, egal wohin
kommt darauf an, wie man gelaunt ist
man bestimmt die Richtung und agiert
man reagiert grundsätzlich auf seinen Hund
3.10 Wie lange sollte man mit seinem Hund Sitz, Platz etc. üben?
bis er keine Lust mehr hat
kurze Übungsintervalle, ggf. aber mehrmals täglich
solange, bis er es v erstanden hat, auch wenn es Stunden dauert
solange, bis der Hund auf dem Rücken liegt und auf gibt
3.11 Beim Spaziergang mit Ihrem Hund kommt Ihnen ein Hundehalter mit angeleintem Hund entgegen. Wie verhalten Sie sich?
Man reiß seinen Hund mehrmals kräftig an der Leine zurück
man kann den anderen Hund nicht einsch ätzen, deshalb behält man seinen eigenen Hund bei sich
man nimmt Rufkontakt auf und erklärt, dass der eigene Hund nur spielen will
die Hunde sollen die Rangordnung selbst klären
3.12 Wie kann sich häufiges und hartes Bestrafen auf einen Hund auswirken?
Der Hund wird gehorsamer.
Der Hund wird völlig verunsichert, wodurch seine Schwelle zum Wehrtrieb stark herabgesetzt wird
Der Hund wird ruhiger reagieren.
Das Verhältnis zum Hund wird immer besser.
3.13 Kann Futter in der Tasche des Hundehalters dazu führen, dass der Hund Artgenossen gegenüber aggressiv wird?
nein, da ein aggressiver Hund nicht durch den Eignungstest kommt
ja, da der Hund Futter verteidigen könnte
nein, da der Hund dazu nicht ausgebildet wurde
nein, da Rettungshunde ein ruhiges Wesen haben
3.14 Wie lernt ein Hund am besten?
über ausnahmslose Positivverstärkung, ohne Strafe
über positive Verstärkung und Setzen von klaren Grenzen
über ausnahmslose Härte
über einen demokratischen Umgang
3.15 Kann auch ein älterer Hund noch lernen?
Hündinnen nach der letzten Läufigkeit nicht mehr
nein, Hunde lernen nur, wenn sie jung sind
Nur wenn sie gut sozialisiert sind
Hunde können immer etwas lernen
3.16 Ihr angeleinter Hund will gerade einen anderen Hund, der ebenfalls von seinem Halter angeleint geführt wird, knurrend und zähnebleckend anspringen. Wie sollten Sie sich verhalten?
man nimmt das kurze Ende der Leine und zieht es dem eigenen Hund über den Rücken
man spricht seinen Hund an, dass er brav sein soll
Man vermittelt seinem Hund ein klares Nein, unterbricht die Aggressi- on ggf. durch Blickkontakt und fordert ihn zu einem Alternativverhalten, z.B. Sitz auf
man lässt den Hund bis auf ca. 20 Zentimeter an den anderen Hund und beobachtet vorsichtig, wie sich beide Hunde weiter verhalten
3.17 Ein fremder Hund kommt Ihrem Hund entgegen und knurrt ihn an. Wie sollten Sie reagieren?
man scheucht den anderen Hund weg
man fordert den Besitzer auf, den Hund an die Leine zu nehmen
Knurren gehört zur Kommunikation des Hundes. Man Man geht selbstsicher unter Berücksichtigung der "Calming Signals" weiter.
man nimmt seinen eigenen Hund auf den Arm und geht davon
3.18 Der junge Hund eines Hundeführers zwickt ihm regelmäßig beim Spazier- gang in die Waden. Was bedeutet das?
er will nur spielen
er meint das nicht ernst
er will mitteilen, dass er Hunger hat
es handelt sich um eine Einzelsequenz aus dem Jagdverhalten, die unterbunden werden muss
3.19 Der Hund verfolgt im Wald eine Spur und bleibt nicht auf dem Weg. Welches Verhalten ist falsch?
man gibt dem Hund sofort das Kommando „Platz“
man ruft seinen Hund sofort zurück
man beobachtet seine Körpersprache genau und übt mit ihm das Heran- kommen unter Ablenkung
man ignoriert den Hund und lässt ihn in den Wald laufen, da etwas nicht normal ist
3.20 Ein Hund legt seinen Kopf über die Schultern eines anderen Hundes. Was bedeutet das?
überhaupt nichts
er will nur spielen
er versucht, den anderen zu dominieren
das macht ein Hund nur beim anderen Geschlecht
3.21 Zwei Hunde stehen sich im Abstand f ixierend gegenüber. Was hat dieses Verhalten für eine Bedeutung?
erwiderter Blickkontakt kann zu einer Auseinandersetzung führen
sie sagen „Guten Tag“
der Rüde steigert seinen Sexualtrieb
sie wollen nur spielen
3.22 Ein Hund läuft auf einen Menschen schwanzwedelnd zu. Ist er dann immer freundlich gestimmt?
es bedeutet einzig und allein: Ich will mit Dir spielen!
Schwanzwedeln hat gar nichts zu sagen
nein, es kann auch ein negativ erregter Hund sein
ja, denn Schwanzwedeln ist immer ein Ausdruck freundlicher Stim- mung
3.23 Woran erkennt man, dass ein Hund im Stress steht?
der Hund liegt ruhig ab
der Hund zeigt "Calming Signals".
der Hund schläft viel
der Hund liegt auf dem Rücken und möchte belohnt werden
3.24 Welches der aufgezählten Anzeichen ist kein Hinweis auf Angstzustände eines Hundes?
der Hund bellt wie verrückt
der Hund verkriecht sich
der Hund meidet eine Person oder einen Gegenstand
der Hund steht schwanzwedelnd an der Haustür
3.25 Wann ist bei einer läufigen Hündin die empfängnisbereite Zeit?
während der gesamten Dauer der Läufigkeit
Etwa nach dem 8.-15. Tag nach Einsetzen der Blutung
nur in den ersten drei Tagen nach Einsetzen der Blutung
nur in den letzten drei Tagen der Läufigkeit
3.26 Was ist Stress?
eine sogenannte Immunreaktion des Körpers
die unspezifische Reaktion des Körpers auf unterschiedlichste Belastungen
Mangelnde körperliche Kondition
eine allergische Reaktion
3.27 Was ist für das Prägungslernen kennzeichnend?
die aufgenommene Information kann leicht durch die Aufnahme weiterer Informationen verändert werden
die Lernfähigkeit bleibt bis ins hohe Alter gleich stark bestehen
die aufgenommene Information ist meist nahezu irreversibel
die aufgenommene Information ist in Bruchteilen von Sekunden auf Dauer verloren
3.28 Sie rufen ihren Hund bei einem Spaziergang in einer ungefährlichen Situation zurück, aber er kommt nicht. Was tun Sie?
Ich rufe solange bis er kommt
Ich schreie ihm hinterher
Ich mache auf mich aufmerksam, laufe schnell weg, verstecke mich und bestätige sein kommen
Er bekommt abends kein Futter
3.29 Welche sind die wichtigsten Perioden in der Entwicklung des Hundes, die zur Sozialisation mit dem Menschen führen?
die Übergangsperiode in der dritten Lebenswoche, weil sich jetzt das Verhalten des Welpen schnell entwickelt
die Sozialisationsphase von der vierten bis ca. achten Lebenswoche, weil in diesem Zeitraum die soziale Prägung stattfindet
zu Beginn der juvenilen Phase im Alter von acht Wochen ist die Bereit- schaft, sich dem Menschen anzuschließen, besonders groß
es gibt keine, weil eine Sozialisation zum Menschen in jedem Alter des zumindest jungen Hundes möglich ist
3.30 Welche Aussage zum Unterschied zwischen Sozialisation und Bindung ist falsch?
Sozialisation bezeichnet den allgemeinen Vorgan g der sozialen Identifikation beim Hund, Bindung seine spezielle Beziehung zu einzelnen Menschen oder Hunden
die Sozialisation ist weitgehend irreversibel, die Bindung austauschbar
Bindung an einen Menschen setzt eine Sozialisation voraus, umgekehrt hingegen bedingt die Sozialisation nicht zwangsläufig eine Bindung
die Stärke der Sozialisation ist abhängig von der Rangbeziehung zwi- schen Mensch und Hund, die Stärke der Bindung hingegen ist davon unabhängig
3.31 Welche Aussage über die Vorteile des Prägungslernens trifft zu?
nur im Stress werden neue Informationen aufgenommen
es fällt leichter, auf Veränderungen in der Umwelt zu reagieren
Ängstlichkeit gegenüber anderen Menschen
Erfahrungen werden im günstigsten Entwicklungsstadium des Hundes gesammelt
3.32 Welche Rolle fällt dem Spiel in der Beziehung des Hundes zu seinen Menschen zu?
Um seinen Hund zur „Ernsthaftigkeit“ zu erziehen, sollte man möglichst wenig mit ihm spielen
Gespielt wird grundsätzlich nur mit Artgenossen. Wenn der Hund mit dem Menschen spielt, geht es ihm immer um etwas anderes, z.B. um Dominanz.
Auch für den erwachsenen Hund ist Spiel einer der wichtigsten Verhaltensbereiche, in dem er sozialen Kontakt zu seinen Menschen sucht sowie mögliche soziale Konflikte auszutragen versucht
Das Spiel sollte grundsätzlich mit einer anderen Tierart stattfinden.
3.33 In welchen Zusammenhängen treten Angriffe von Hunden auf Menschen bevorzugt auf?
in den gleichen Funktionszusammenhängen wie beim Wolf, d.h. Angriffe auf Artgenossen oder Beute erfolgen: bei der territorialen Verteidigung gegenüber Fremden, beim Austragen sozialer Konflikte unter Rudelmitgliedern und auf der Jagd
gegen Menschen gerichtete Aggressivität des Hundes ist stets Ausdruckseiner Bösartigkeit
auch der „Angstbeißer“ verteidigt letztlich nur seine gefährdete Rang- stellung
nur wenn sich ein anderes aggressives Tier nähert
3.34 Welches Triebverhalten darf während der Verweisübung nicht ausgelöst werden?
Spieltrieb
Beutetrieb
Wehrtrieb
Fresstrieb
3.35 Worüber nimmt ein Hund eine Umgebung hauptsächlich wahr?