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1.1 Bei einem Menschen stellen Sie eine schwere Bewusstseinstrübung fest. Welches Erkennungszeichen ist zutreffend?
Laute Atemgeräusche
Reaktionslosigkeit
Pulslosigkeit
Atemstillstand
1.2 Welche Anzeichen weisen bei einem Notfallpatienten auf eine Atemstörung hin?
er bleibt ganz ruhig auf dem Rücken liegen
er klagt über starke Augenschmerzen
es sind bei der Ausatmung starke Atemgeräusche hörbar
er lässt Urin unter sich
1.3 Sie überprüfen bei einem bewusstlosen Erwachsenen die Atmung. Welche Vorgehensweise ist die richtige?
Ich versuche sofort Luft in die Lun gen zu blasen.
Sobald ich irgendein Atemgeräusch höre, kann ich die weitere Überprüfung abrechen.
Ich lege kurz die Hände auf den Brustkorb. Wenn hierbei Bewegungen stattfinden, brauche ich nicht weiter zu prüfen.
Ich inspiziere kurz den Mundraum und beuge dann vorsichtig den Kopf nackenwärts
1.4 Was kann der Helfer beim Tasten des Pulses feststellen?
den Rhythmus
die Atemfrequenz
den unteren Blutdruckwert
die Menge des Blutes im Körper
1.5 Welche Ursache kann „primär“ (unmittelbar) eine Störung des Herz- Kreislauf-Systems hervorrufen?
Entzündung des Wurmfortsatzes
Herzinfarkt
Hepatitis
Darmverschluss
1.6 Welches Anzeichen gibt einen Hinweis auf einen Volumenmangelschock?
hochrote heiße Haut
schneller Puls
warme Haut
rosiges Aussehen
1.7 Sie finden eine Person, die sehr lange mit unbedecktem Kopf in der prallen Sonne gelegen hat. Sie vermuten bei ihr einen Sonnenstich. Welches Anzeichen spricht dafür?
hochroter heißer Kopf
hohe Körpertemperatur
heiße, trockene Körperhaut
ständiger Harndrang und Bauchschmerzen
1.8 Welche Folgen könnten entstehen, wenn Sie einen großen Fremdkörper, z.B.einen Ast, aus einer Wunde am Oberschenkel entfernen würden?
Unterkühlung
stärkere Blutung aus der Wunde
geringere Blutung aus der Wunde
sofortige Bewusstlosigkeit
1.9 In welcher Reihenfolge führen Sie die Maßnahmen zur Stillung einer lebensbedrohlichen Blutung am Handgelenk durch?
1.10 Welches der nachfolgenden Anzeichen ist ein sicheres Anzeichen für einen Knochenbruch?
Schwellung
Schmerzen
Gebrauchsunfähigkeit/ Bewegungsunfähigkeit
abnorme Lage
1.11 Welche Überlegungen müssen Sie anstellen, bevor eine Rettungsmaßnahme durchgeführt werden kann?
Haben die Helfer ausreichend gegessen?
Ist die Einheit mit genügenden Einsatzkräften besetzt?
Ist der Betroffene ausreichend krankenversichert?
Besteht Gefahr für die einzelnen Helfer?
1.12 Wie sollten Sie als Helfer gegenüber Hilfsbedürftigen auftreten?
lautes und militärisches Auftreten
mit modischer und gepflegter Frisur
höfliches, stets zuvorkommendes Auftreten
Das Auftreten ist unwichtig, solange überhaut ein Helfer da ist.
1.13 Wie hoch ist die Ruhepulsfrequenz eines Erwachsenen?
ca. 40 – 50 Schläge/ min.
ca. 60 – 80 Schläge/ min.
ca. 80 – 100 Schläge/ min
ca. 90 – 110 Schläge/ min.
1.14 Welches Organ reagiert sehr empfindlich auf Sauerstoffmangel?
Magen
Gehirn
Leber
Niere
1.15 Welches Anzeichen gibt einen Hinweis auf eine Brustkorbverletzung?
hohes Fieber
evtl. Aushusten von hellrotem Blut
Abgang von Stuhl oder Urin
Der Verletzte versucht, sich flach hinzulegen.
1.16 Welche Lagerung sollte bei einer Verletzung im Bauchbereich angestrebt werden?
Beine des Betroffenen hoch lagern
Oberkörper hoch lagern
Beine des Betroffenen tief lagern
Lagerung mit Knierolle nach Wunsch des Betroffenen
1.17 Welche der aufgezählten Maßnahmen soll nach einer Verätzung im Magen- Darm-Bereich durchgeführt werden?
keine Flükessigkeit zu trinken geben
sofort zum Erbrechen b ringen
Flüssigkeit in kleinen Schlucken zu trinken geben, kein Erbrechen auslösen
vorgefundenes Ätzmittel sofort vernichten
1.18 Bei welcher Verletzung/ Erkrankung mit Schockanzeichen soll eine Schocklage durchgeführt werden?
starker Blutverlust aufgrund einer Arterienblutung
Herzinfarkt
Schädel-Hirn-Trauma
Unterkühlung
1.19 Welche der nachfolgend aufgezählten Maßnahmen dient dem Freihalten der Atemwege?
stabile Seitenlage
flache Lagerung auf dem Rücken
Schocklage
Bauchlage
1.20 Welchen Rhytmus wenden Sie bei der HLW an
30 mal beatmen, 2 mal drücken
5 mal beatmen, 15 mal drücken
2 mal beatmen, 15 mal drücken
30 mal drücken, 2 mal beatmen
1.21 Ein Verletzter ist bewusstlos. Seine Atmung ist ausreichend. Welcher der nachfolgenden Maßnahmen muss durchgeführt werden?
Schocklage wegen des Kollaps
auf den Rücken legen, damit er bequem liegt
vorgefundene Position wegen evtl. Knochenbrüche belassen
stabile Seitenlage
1.22 Welche der genannten Maßnahmen führen Sie bei großflächiger Verbren- nung von über 20 % der Körperfläche durch?
verbrannte Haut entfernen
kühlende Salben auftragen
Suche nach Lebenszeichen und Veranlassung eines Notrufes
Betroffenen sofort zum Hausarzt schicken
1.23 Welche Lagerung bevorzugen Sie bei einem ansprechbaren Verletzten, der eine schwere Atemnot hat?
Seitenlage
flach auf dem Rücken
flach mit einer Knierolle
flach mit erhöhtem Ob erkörper (halbsitzend)
1.24 Sie finden einen reglosen Verletzten. Welche Maßnahmen ergreifen Sie zuerst?
Pupillenkontrolle
Blutdruckkontrolle
Überprüfung der Atmung
Anschauen,Ansprechen, Anfassen und Notruf veranlassen bzw. absetzen
1.25 Bei welchem lebensbedrohlichen Zustand müssen Sie in erster Linie mit dem Anatmen von Fremdkörpern (Aspiration) rechnen?
Bewusstlosigkeit
arterielle Blutung
akuter Bauch
Herzinfarkt
1.26 Sie finden eine Person in nasser Kleidung, mit blau verfärbten Lippen und verlansamter Atmung. Wie gehen Sie vor?
Den betroffenen in eine Decke packen und die Gliedmaßen massieren
Die Kleidung ausziehen, den Betroffenen in eine Decke packen
Den Betroffenen in eine Decke packen und einen heißen Grog zum trinken geben
Den Betroffenen zur Bewegung animieren und ihm zuckerhaltige Getränke geben.
1.27 Eine Person ist im Gelände einen Abhang hinunter gestürzt. Die verletzte Person einen Schock, evtl. einen Knöchelbruch und klagt über Atemnot mit Brustschmerzen. Wie lagern Sie die Verletzte Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes?
stabile Seitenlage
flach am Boden mit erhöhtem Oberkörper nach Wunsch
Schocklage
Der Patient darf auf keinen Fall bewegt werden.
1.28 Welche Lagerung bezeichnet man als Schocklagerung?
Rückenlagerung mit Knierolle
Flachlagerung mit erhöhtem Oberkörper
Flachlagerung mit erhöhten Beinen
Seitenlagerung mit angezogenen Beinen
1.29 Wo könnten die Verletzungen auftreten, wenn der Druckpunkt bei der Herz- Lungen-Wiederbelebung zu weit seitlich liegt?
an den Rippen und der Lunge
am Magen
an der Harnblase
an der Niere
1.30 Welcher Begriff/Umstand gehört nicht zur HLW?
Harte Unterlage
Atemstillstand
Bewusstlosigkeit
Stabile Seitenlage
1.31 Eine Person hat eine Schädel-Hirn-Verletzung erlitten. Sie ist bewusstlos und die Atmung ist ausreichend vorhanden. Wie soll die verletzte Person gelagert werden?
flache Rückenlage wegen Hirndruck
Lagerung mit erhöhtem Kopf wegen Hirndruck
flach in der stabilen Seitenlage
in der Schocklage
1.32 Welche Maßnahme ist vordringlich bei einer offenen Fraktur durchzufüh- ren?
Bruchstelle reponieren
Schocklage
Wunden möglichst keimfrei bedecken
eine Infusion anlegen
1.33 Welches der nachfolgend genannten Verbandmitteln ist nicht steril verpackt und darf nach dem Auspacken nicht direkt auf eine Wunde gebracht wer- den?
verpackte Zellstoff-Mull-Kompresse
verpacktes Verbandpäckchen
verpacktes Verbandtuch
verpacktes Dreiecktuch
1.34 Nach einem Sturz aus großer Höhe hat der Verletzte eine offene Brustkorbverletzung. Welches ist die richtige Erste-Hilfe-Maßnahme?
die betroffene Person mit erhöhtem Oberkörper lagern und die Wunde steril bedecken
die Wunde sofort luftdicht verpacken, damit die Lunge nicht zusammenfällt
die betroffene Person sofort in die stabile Seitenlage bringen
der betroffenen Person zuerst Sauerstoff verabreichen
1.35 Wie reagiert der menschliche Organismus, wenn ein Atem- und Kreislauf- stillstand eingetreten ist? Welche Aussage ist richtig?
die Haut und die Schleimhaut werden hellrot
die Haut und die Schleimhaut werden bläulich (zyanotisch)
die Haut wird hellrot und heiß
die Haut wird hellrot und kalt
1.36 Welche der aufgeführten Lagerungsmöglichkeiten sollte bei einem ansprech- baren Patienten mit kardiogenem Schock nach einem Herzinfarkt zur An- wendung kommen?
Schocklage
Seitenlage
Lagerung zur Entspannung der Bauchdecke
Lagerung mit erhöhtem Oberkörper
1.37 Warum darf einem Unterkühlten kein Alkohol zu trinken gegeben werden? Welche Aussage ist zutref fend?
Alkohol verengt die Blutgefäße
Alkohol führt zu Aggressionen
Alkohol steigert die Körpertemperatur
Alkohol erweitert die Blutgefäße
1.38 Wie weit soll der Brustkorb eines Erwachsenen bei der Herzdruckmassage komprimiert werden?
1 – 2 Zentimeter
2 – 3 Zentimeter
4 – 5 Zentimeter
6 – 7 Zentimeter
1.39 Muss ein offener Knochenbruch immer steril bedeckt werden?
ja, in jedem Fall
nein, nur wenn die Knochenenden sichtbar sind
nein, nur wenn Infektionsgefahr besteht
nicht, wenn die Wunde desinfiziert wurde
1.40 Wie lagern Sie eine verletzte Person, die eine offene Bauchverletzung hat?
Schocklage
Rückenlage mit erhöhtem Kopf
Rückenlage mit Knierolle
in Bauchlage
1.41 Was wird bei einem Stromunfall als Erstes getan?
Der Verletzte wird geborgen.
Die Wunden werden versorgt.
Auf Eigenschutz ist zu achten.
Die Atemspende wird durchgeführt.
1.42 Welche der nachfolgend genannten Maßnahmen zur Versorgung eines Am- putates ist falsch?
Amputat steril einwickeln
Amputat in einen Plastikbeutel geben, der dicht ist
Amputat in einen zweiten Plastikbeutel geben, der mit Eis und Wasser gefüllt ist. Der innere Beutel muss herausschauen.
Bei grober Verschmutzung zuerst das Amputat abwaschen
1.43 Welche Maßnahmen ergreifen Sie bei Nasenbluten?
Kopf nach hinten in den Nacken legen lassen.
Die Nase mit den Fingern zuhalten
Dick Salbe in die Nasenlöcher schmieren (Nasentamponade).
Kältetherapie im Nacken und auf der Stirn
1.44 Welche Gefahren birgt jede offene Wunde primär?